Presse

Es begann mit dem iNGO-Existenzgründungsseminar

Rheinische Post
12.06.2014
Rheinische Post

Von der Schwester zur Therapeutin.

In vier Folgen stellen wir Menschen vor, die ihren ursprünglichen Beruf aufgeben mussten, dann aber ihren Weg fanden. Heute Bärbel Eberlei.

TÖNISVORST(jka) Bärbel Eherlei aus Tönisvorst ist gelernte Krankenschwester, war in der Pflege im Altenheim St. Tönis tätig und machte sich selbständig als Gestalttherapeutin, als sie eine Assistenzstelle in der Pflege verlor. Auf die Idee dazu brachte sie die Frau eines Krefelder Pastors. Bei dem Schritt in die Selbständígkeit half das TZN mit seiner kompetenten Beratung, eine für sie enorm wichtige Hilfe, wie Bärbel Eberlei versichert.

Nur wenige Menschen werden mit dem Begriff „Gestalttherapie“ überhaupt etwas anfangen können: Sie umfasst viele Gebiete: Dazu gehört die Begleitung von Menschen in Lebenskrisen, Übergangssituationen, depressiven Stimmungen, in Abschiedssituationen, bei der Persönlichkeitsentwícklurıg, in Glaubensfragen und im ganz alltäglichen Leben. Bärbel Eberlei möchte auch Paare begleiten, die ihre Partnerschaft verbessern wollen. die herausfinden möchten, ob und wie es weitergehen kann und die ganz einfach ihre Kommunikation verbessern wollen. Derzeit überlegt sie auch, eventuell in die Trauerarbeit einzusteigen. In vielem ersetzt eine Gestalttherapeutin heutzutage sicherlich die Funktionen, die der Pastor im Ort in früheren Zeiten innehatte. Bei dem kirchlichen Personal- und damit Zeitmangel und der Abwendung von Menschen von der Kirche schließt ein Angebot, wie es die Gestalttherapeutinnen machen, sicherlich entstandene Lücken, den Menschen in ihren vielfältigen Krisen helfen zu können, wobei die persönliche Ansprache und das Ernstnehmen ihrer Probleme so notwendig sind.

Die St.Töniserin, Mutter von vier Kindern, strahlt eine innere Ruhe aus, die bei ihren Kunden sicherlich das so wichtige Vertrauen stärken kann. „Meine Stärke ist es, den Menschen gut zuhören zu können. Ich biete ihnen Zeit, Platz und Raum für Seelsorge und Selbsterfahrung, eine freundliche und offene Atmosphäre, meine ganze Aufmerksamkeit und Professionalität“, sagt die Frau, die eine besondere Nähe zu einer evangelischen Freikirche hat, neben ihrer Ausbildung als Krankenschwester in Gummersbach auch eine Weiterbildung in Seelsorge und Beratung und eine Ausbildımg zur Diakonin sowie zur Gestalttherapeutin machte.

Zum Kennenlernen ihrer Gestaltarbeit bietet sie „Schnuppertage" an. Ansonsten gibt es Einzel- oder Paarsitzungen, Gruppenangebote und eine Jahresgruppe in ihren Praxisräumen an der Friedrichstraße in St. Tönis. Nähere Informationen gibt es unter www.eberlei-gestalt.de.

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